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U-Bahn Wien: Leitstelle – Manager Edition

Plane Wiens U-Bahn-Netz selbst, führe den Betrieb mit Fahrgästen, Finanzen und Wartung und meistere drei Kampagnen.

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Über U-Bahn Wien: Leitstelle – Manager Edition

Die Manager Edition ist eine eigenständige Verkehrssimulation für den Desktop-Browser. Du planst ein U-Bahn-Netz auf der Wiener Stadtkarte, legst Linien fest, kaufst Züge und führst den Betrieb Tag für Tag. Fahrgäste haben Start und Ziel, steigen um und warten an den Stationen. Einnahmen aus Tickets müssen Bau, Betrieb, Wartung und Kredite decken.

Freies Spiel und drei Kampagnen

Im Freien Spiel startest du mit einer kleinen Innenstadtlinie und baust ohne Zeitlimit aus. Acht Ziele bringen Geldprämien; verloren ist das Spiel erst, wenn dein Geld unter −100 € fällt. Die Kampagnen geben ein festes Startnetz, ein Zeitlimit sowie Pflicht- und Bonusziele vor. Wer alle Pflichtziele schafft, gewinnt; erfüllte Bonusziele entscheiden über ein, zwei oder drei Sterne.

Kampagnen der Manager Edition
KampagneStufeDauerPflichtziele
RingschlussEinsteiger30 TageAlle acht Ringabschnitte um die Innere Stadt mit Zügen befahren und 10.000 Fahrgäste an einem Tag befördern
Über die DonauFortgeschritten60 TageDonauinsel, Kaisermühlen und Kagran anbinden, mit einem Zug über die Donau fahren und 7.500 Fahrgäste an einem Tag befördern – bei höchstens 3,20 € Ticketpreis
SanierungsjahrExperte45 TageSieben Tage ohne Störung sowie Züge und Gleise über den Ziel-Zustandswerten – mit alten Zügen und laufendem Kredit

Stationen, Gleise und Linien planen

Neue Stationen und Gleise werden zu Baustellen. Zwei Bautrupps arbeiten gleichzeitig; weitere Baustellen warten, bis ein Bautrupp frei ist. Gebaut wird nur, während die Zeit läuft. Im Linienplaner legst du fest, welche Stationen eine Linie in welcher Reihenfolge anfährt, und verteilst deine Züge auf die Linien. Eine Linie fährt erst, wenn mindestens ein Zug auf ihr unterwegs ist.

Fahrgastströme, Umstiege und überfüllte Stationen

Die Nachfrage folgt Wohnen, Arbeit, Tourismus sowie Bildung und Freizeit und schwankt über den Tag: Morgens und am späten Nachmittag entstehen Pendlerspitzen, am Wochenende verschiebt sich das Muster. Eine farbige Nachfragekarte und die Nachfrageübersicht zeigen, wo Fahrgäste herkommen und hinwollen. Umstiege zwischen Linien erzeugen eigene Warteschlangen. Wird eine Station zu voll, kommen wartende Fahrgäste nicht mehr mit – der Tagesbericht weist sie aus. Stationsausbauten wie Aufzug und Zugang, ein größerer Wartebereich oder ein Zusatzbahnsteig erhöhen die Kapazität.

Servicequalität und Tagesberichte

Die Servicequalität setzt sich aus fünf Faktoren zusammen: Wartezeit, Platzangebot, Zuverlässigkeit, Ticketpreis und Umstiege. Am Ende jedes Spieltags fasst ein Tagesbericht Fahrgäste, Servicequalität, Einnahmen, Kosten, abgeschlossene Bauprojekte und Störungen zusammen und vergleicht Nachfrage und Kapazität über die Stunden.

Ticketpreis, Kredite und Wartung

  • Ticketpreis: Ein höherer Preis bringt mehr pro Fahrt, senkt aber Nachfrage und Servicequalität. Eine Schätzung zeigt die Wirkung auf Fahrgäste, Einnahmen und Service.
  • Kredite: Drei Angebote mit 10, 20 oder 30 Tagen Laufzeit; die Rate pro Tag wird automatisch abgebucht. Früher zurückzahlen ist jederzeit möglich, spart aber keine Zinsen.
  • Wartung: Für Züge und Gleise wählst du getrennt zwischen Sparen, Standard und Intensiv. Weniger Wartung spart Kosten, lässt den Zustand aber sinken.

Züge, Nachtbetrieb, Störungen und Stadtereignisse

Im Zug-Shop stehen die Fahrzeugtypen Silberpfeil, V-Wagen und X-Wagen zur Wahl. Die neueren Typen fassen mehr Fahrgäste, fallen seltener aus und verschleißen langsamer; sie werden nach beförderten Fahrgästen und bedienten Stationen freigeschaltet. Alte Züge kannst du verkaufen. Zwischen 22:30 und 5:30 Uhr gilt der Nachtbetrieb, für den du pro Linie festlegst, wie viele Züge weiterfahren. Störungen an Zügen oder Gleisen werden angekündigt und lassen sich mit „Sofort reparieren“ verkürzen. Stadtfeste, Großveranstaltungen im Stadion und Hitzewellen verändern Nachfrage, Fahrzeiten und Verschleiß; eine Vorschau zeigt die erwartete Belastung vorab.

Einstieg, Speicherstand und Bestenliste

Ein Tutorial führt in neun Schritten durch Bauen, Linien, Züge, Nachfrage, Ticketpreis, Wartung sowie Ziele und Berichte. Zum Planen ist die Zeit pausiert; mit ▶ oder der Leertaste läuft sie mit ein-, zwei- oder dreifachem Tempo. Fokusmodus und Vollbild vergrößern die Karte, Effekte, Bahnhofsgeräusche und Musik sind getrennt regelbar. Spielstände werden im Browser gespeichert; eingeloggte Spieler synchronisieren sie zusätzlich mit ihrem Konto. Gewonnene Kampagnen landen in einer Bestenliste, die nach Sternen und benötigten Tagen sortiert.

Nur im Desktop-Browser spielbar

Karte, Seitenleiste und Linienplaner brauchen Platz und eine präzise Bedienung. Die Manager Edition ist deshalb nur auf Desktop-Browsern mit Maus und Tastatur verfügbar; auf Smartphone und Tablet wird sie nicht angeboten.

Häufige Fragen zur Manager Edition

Was unterscheidet die Manager Edition von U-Bahn Wien: Leitstelle?

In der Leitstelle baust du die realen Linien U1, U2, U3, U4 und U6 auf Bestzeit aus. In der Manager Edition planst du Stationen, Gleise und Linien selbst und führst ein Verkehrsunternehmen mit Fahrgastströmen, Finanzen, Wartung und Kampagnen.

Wird mein Fortschritt gespeichert?

Ja. Jede Kampagne und das Freie Spiel haben einen eigenen Spielstand im Browser. Mit Login wird der jeweils neuere Stand zusätzlich mit deinem Konto abgeglichen, sodass du auf einem anderen Rechner weiterspielen kannst.

Wann ist eine Kampagne verloren?

Immer, wenn dein Geld unter −100 € fällt (Insolvenz), oder wenn das Zeitlimit abläuft, bevor alle Pflichtziele geschafft sind. In Über die Donau endet die Kampagne außerdem nach drei Tagen in Folge mit Servicequalität unter 50 %, im Sanierungsjahr bei mehr als zwei gleichzeitig aktiven Störungen.